Gruppenaufgabe High Key

Die aktuelle Gruppenaufgabe in unserer Facebook-Community

Erlebnis Fotografie – einfach bessere Bilder

ist ein Gestaltungsthema. Es geht um HIGH KEY-Fotografie.

Was ist „High Key“?

High Key ist ein technisch-gestalterischer Stil in der modernen Fotografie. Helle Farbtöne, weiches Licht und niedrige Kontraste herrschen bei dieser Bildsprache vor. 
Durch den einzigartigen hellen Look mit wenigen, aber gezielten Kontrasten entstehen ganz besondere Fotos.

Der Begriff stammt übrigens aus dem Filmgeschäft. Hier wurden die alten Hollywood-Helden früher mit einem speziellen Strahler in Szene gesetzt, der sie mit einem hellen Schein, nahezu einem Heiligenschein versah. Im Gegensatz dazu strahlte man die „bösen“ Anti-Helden von unten an und ließ sie eher im Dunklen (low key) stehen.

In der High Key-Fotografie wird zumeist ein helles Motiv vor einem ebenfalls hellen Hintergrund fotografiert. Es gibt nur wenige dunklere Grau-/Farbabstufungen und einen geringen Schwarz-Kontrast im Bild.

Diese Bildsprache macht auch heute noch Motive zu strahlenden Helden. High Key-Bilder werden mit einer positiven und leichten Wahrnehmung gleichgesetzt.

High Key-Fotos entstehen durch intensive Lichtaufnahme auf den Sensor. Allerdings sollte das Hauptmotiv nie überbelichtet sein. Die Motivdetails müssen weiter klar zu erkennen sein. Wichtig ist, möglicherweise durch Reihenaufnahmen sich an eine passende Belichtung heranzutasten. Details weiterhin sollen klar zu sehen sein. Man sollte auch High Key Fotos nicht zu hoch belichten und vermeiden, dass Stellen ohne jede Bildinformation (ausgebrannte Löcher) entstehen.

Die Natur mit der Kamera entdecken

Egal ob Sonne oder nicht. Es lohnt sich immer wieder, die Natur mit der Kamera zu entdecken. Das könnt Ihr übrigens auch in unseren Photoauszeit-Workshops an verschiedenen Orten in Deutschland. Unser Photoauszeit-Coach Heinrich Wullhorst war in der Rheinaue in Duisburg-Walsum unterwegs. Diese Bilder hat er mitgebracht. Ihr wollt mehr über die Entstehung solcher Bilder wissen und sich mit anderen Fotofreunden austauschen. Dann tretet gerne unserer Facebook-Gruppe Erlebnis Fotografie – einfach bessere Bilder bei.

In unserer “Sprechstunde”, die wir in unserer Gruppe abhalten, erklären wir in kleinen Videos, wie Ihr Eure Bilder verbessern können. Ein kleines Beispiel findet Ihr hier:

Iglubau am Niederrhein

Da freut man sich als Fotograf über den Schnee, ärgert sich aber, dass keine Sonne da ist. Also versucht man, die Zeit, bis die Sonne vielleicht (eher nicht), dann doch noch kommt, mit anderen “Spielereien” zu überbrücken. Also mal wieder unsere H0-Figuren. Diesmal beobachten wir Bauarbeiter beim Iglu-Bau. Eines der Bilder ist mit dem Tele aufgenommen, die beiden anderen mit dem Makro-Objektiv.

Hey Kölle – toller Workshop am Rhein

Warm up

Am vergangenen Wochendende haben unsere Photoauszeit-Coaches Annette und Heinrich einen Workshop unter dem Motto “Hey Kölle” in der Domstadt veranstaltet. Am Freitagabend sind wir mit einem meet&greet gestartet.

Workshop

Am Samstagvormittag begann dann unser Workshop. Wir lassen unseren Teilnehmern viel Zeit zum Photografieren, freuen uns über ihre Rückfragen und bauen Elemente zur Bildbesprechung ein.

St. Maria im Kapitol

Christusfigur in St. Maria im Kapitol.

Erst genossen wir die spirituelle Atmosphäre von St. Maria im Kapitol, der wunderbaren romanischen Kirche im Herzen von Köln.

Rheinauhafen

Danach ließen wir uns von der Architektur im Rheinauhafen inspirieren. Spiegelungen, die Mischung von alten Gebäuden und moderner Architektur machen den Reiz dieser Location aus. 

Der Blick durch die Kugel.

Restlicht- und Nachtfotografie

Am Samstagabend standen dann Restlicht- und Nachtfotografie im Mittelpunkt. Von der Deutzer Seite aus genossen wir die optische Vielfalt vom Sonnenuntergang bis zur Dunkelheit, die von den beleuchteten Gebäuden unterbrochen wird. Da durfte dann am Schluss eine Einheit zur “Lichtmalerei” auch nicht fehlen.

#liebedeinestadt

Bunte Flora

Am Sonntagvormttag stand dann noch die Kölner Flora auf der Agenda, der bunte, krönende Abschluss des Wochenendes.

Immer wieder schön: die Flora.

Fotospaß ohne Hektik

Die Coaches freuten sich besonders über die tolle Resonanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und deren Feststellung, dass sie es gut fanden, dass alles in Ruhe funktioniert hat und nie Hektik aufkam. Das ist unser Konzept von Photoauszeit.de: Spaß am Fotografieren mit anderen zusammen entwickeln und es als echte AUSZEIT entdecken.

Ihr wollt auch dabei sein?

Ihr habt Interesse das, oder etwas Ähnliches auch einmal zu erleben? Schickt uns gerne eine PN oder eine Mal an wu@photoauszeit.de.

Stressiger Blutmond

Der Vollmond macht ja des Öfteren die Menschen verrückt. Wenn es aber ein Blutmond ist, scheint es sich ganz besonders auszuwirken. Es ist nicht so, dass man Menschen findet, die in ihren Gärten oder auf öffentlichen Plätzen ein Wolfsgeheul in Richtung des Mondes anstimmen. Dazu bleibt er – zumindest hier im Westen – zu lange auf einer flachen Kurve und selbst am Niederrhein eine gefühlte Ewigkeit unsichtbar. Als er sich dann zeigt, wird ein Traum wahr!

Vorfreude

Viele machen es wie ich: Schon Tage zuvor Testfotos vom Mond aufnehmen. Eistellungen testen, die einem am Abend der Abende dann auch nicht viel nutzen. Man sieht sich Fotos an, unsere Coaches überlegen sich, wie man den Mond am Besten einfangen kann. Und dann ist er da, der Blutmonabend!

Testballon, der Mond zwei Tage vor dem Ereignis.

Abend der Abende

Ich versuche es im heimischen Garten. Da gab es bei den Testfotos einen genialen Blick auf den Mond. Heute ist das irgendwie anders. Nicht geht, kein Mond zu sehen. Der Frust wächst.Nach unendlich erscheinendem Warten springe ich ins Auto mit Kamera und Stativ und fahre ich los.

It’s a long way ….

Der Parkplatz an der Walsumer Hubbrücke könnte ein toller Ort sein, um den Mond zu suchen und vielleicht auch erfolgreich zu finden. Beim Einbiegen in die Straße zum Parkplatz trifft mich der Schlag. Autos am linken und rechten Straßenrand machen ein Durchkommen fest unmöglich, oben drehen kann man kaum mehr und Platz ist da auch nicht. Also etwa 200 Meter wieder rückwärtsfahren, unterbrochen von Fußgängern, die aus der Dunkelheit hinter meinem Wagen auftauchen oder den von mir ohnehin so geschätzten Radfahrern ohne Licht, die sich durch die Wagenkolonne schlängeln.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Frustriert fahre ich zurück zum eigenen Garten. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt. Deshalb wage ich einen letzten genervten Blick nach draußen:

DA IST ER!

Der Blutmond in meinem Garten, in seiner ganzen Pracht. Nein, es ist nicht der chinesische Lampion des Nachbarn, es ist wirklich der Mond und er ist voll. Und er ist rot.

Jetzt aber schnell

Jetzt aber schnell, weil in der linken Ecke wird das Objekt der Begierde nach dem langen Warten schon wieder ein wenig heller.Serien mit kleinen Veränderunge und der kritische Blick auf den Bildschirm. Stimmen Schärfe, Blende und Belichtungsdauer?

Danach dann am Laptop die Auswertung: 100 Bilder gemacht, sechs, die ganz ordentlich passen. Noch ein wenig dran schrauben und noch vor 24 Uhr online stellen. Jetzt ist der Mond schon zur Hälfte wieder normal. Schön war es, stressig war der Blutmond, ein einmaliges Erlebnis. Es hat sich gelohnt.

Heinrich Wullhorst

Photoauszeit.de: 10 Tipps zur Blutmondnacht

Schnell noch ein paar Tipps von den Photoauszeit-Coaches, um den Blutmond am heutigen Abend gut ins Bild setzen zu können.

Photoauszeit-Tipps zur Mondfinsternis

1. Ihr benötigt Eure Kamera, ein Objektiv mit möglichst langer Brennweite, vielleicht ergänzt durch einen Telekonverter. Um „Verwackler“ zu vermeiden empfiehlt sich neben einem notwendigen Stativ der Einsatz eines Fernauslösers.

2. Wir empfehlen, wie eigentlich immer, die Bilder in RAW-Qualität aufzunehmen, was Euch bei der Nachbearbeitung erhebliche Vorteile bringt.

3. Sucht Euch einen Standort mit freier Sicht auf den Mond und ohne beeinträchtigende Lichtquellen. Sinnvoll ist es, um Streulichter weiter auszuschließen, die Gegenlichtblende auf das Objektiv zu schrauben.

4. Bei Aufnahme einer hellen Lichtquelle kommt es oft zu Überstrahlungen, so dass vom Mond am Ende nur ein heller Kreis übrigbleibt. Deshalb solltet Ihr die Belichtung MANUELL einstellen. Traut auch also einfach mal an den Modus M heran. Um einen ungefähren Wert zu haben, könnt Ihr ja zuvor einmal im Blendenvorwahlmodus die Belichtungszeit anzeigen lassen. Dazu wählt Ihr am besten die „Spotmessung“ Eurer Kamera. Ihr müsst Euch aber ohnehin an die optimale Belichtung herantasten. Wir empfehlen, zur Vermeidung von Rauscheffekten, die ISO so gering wie möglich einzustellen. Und in jedem Fall AUTO-ISO ausschalten!

So nicht

Misslungen: Der Mond überstrahlt, der Fotograf ärgert sich. 400 ISO, Blende 6,3, 0,5 Sek., 600mm

So schon

ISO 100, Blende 8, 1/15 Sek, 600 mmm

5. Die Belichtungszeit sollte, um Wackler zu vermeiden, ohne Stativeinsatz nicht unter 1/30 Sekunde liegen. Aber hier müsst Ihr probieren und auch gerne mal eine längere Belichtungszeit einsetzen. In der Regel sollte die Belichtungszeit um so kürzer sein, je länger die Brennweise wird. Die Probleme erspart Ihr Euch mit der Benutzung eines Stativs.

6. Bei der zu wählenden Blende empfehlen wir eine Einstellung zwischen Blende 8 und Blende 11.

7. Wenn es möglich ist, kann man die Schärfe mit dem Autofokus suchen lassen. Gelingt das nicht, oder muss man nachschärfen, sollte das manuell erfolge. Nach der Einstellung der Schärfe unbedingt auf MF schalten, mit sich während der Fotoreihe die Schärfeeinstellung nicht mehr verändern kann.

8. Bei einer Spiegelreflexkamera sollte man – soweit das möglich ist – die Spiegelvorauslösung einschalten.

9. Kontrolliert zwischendurch immer Eure Ergebnisse und verändert die Einstellungen bei Blende und Belichtungszeit.

10. Viel Freude und Erfolg! Und postet gerne mal Eure Ergebnisse unter auf unserer Facebookseite: www.facebook.com/photoauszeit

Photoauszeit.de: Euer Weg zu guten Fotos!

Bild des Tages 24.01.2018

Fundstücke sind das Salz in der Suppe der Fotografie. Und wenn man dann wie hier, oben im Baum auf einmal ein Fahrrad hängen sieht, dann muss die Kamera einfach “klick” machen. Den Blick für solche Fundstücke, wollen wir in unseren Photoauszeit-Workshops schärfen.

Photoauszeit

Bild des Tages 14.11.2017

Oft suchen wir unsere Motive direkt vor unserer Nase. Manchmal muss man den Blick aber einfach auch mal nach oben richten, um tolle Motive zu finden. Bei der Suche helfen wir gerne bei unseren Photoauszeit Workshops.

Photoauszeit-Tipp: Vorher nachdenken

“Ist das Bild nicht wirklich top, hilft Dir auch kein Photoshop.” Das ist eine der vielen Fotoweisheiten, die wir neben unserer eigentlichen Absicht, der Entspannung und Erholung beim Fotografieren in unseren Photoauszeit Workshops vermitteln. Natürlich lassen sich viele Bilder, gerade dann, wenn sie im RAW-Format aufgenommen sind, noch deutlich verbessern. Ist aber ein Bild völlig überbelichtet und fehlen die entsprechenden digitalen Bildinformatinen an dieser Stelle, dann lässt sich (so einfach) jedenfalls nichts mehr retten.

Der kleine große Unterschied

Deshalb macht es eben Sinn – und das unterscheidet das Fotografieren vom Knipsen – vor der Aufnahme darüber nachzudenken, was man eigentlich will. Wie will ich das Motiv einfangen? Wie ist die Beleuchtungssituation? Welche Einstellungen wähle ich, um meine Bildidee optimal umzusetzen? Auch die Schärfe eines Bildes lässt sich meist nur noch in Nuancen mit Photoshop oder Lightroom verändern. Die Erkenntnis daraus: Jedes Bild sollte so gut wie möglich geplant und vorbereitet sein. Dann spart Ihr bei der Nachbearbeitung der Bilder Zeit.

Photoauszeit-Tipp: Rohe Fotos

„Schießt du deine Fotos roh, bist beim Bearbeiten du froh!“ Nehmt Eure Bilder im RAW-Format auf. Das RAW-Format ist so etwas wie ein digitales Negativ. In diesem Format werden die Daten nach der Digitalisierung weitgehend unbearbeitet auf das Speichermedium übertragen. Optimal ist die gleichzeitige Speicherung in den Formaten RAW + JPG-Format. Als jpg ist das Bild sofort verfügbar aber die RAW-Variante bietet die Möglichkeit umfassender Bearbeitung. Mehr darüber erfahrt Ihr bei unseren Photoauszeit Workshops.